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Groppenfasnacht – Die letzte Fasnacht der Welt

Eine sagenhafte Tradition pflegt man im Thurgauer Fischerdorf Ermatingen und beruft sich dabei sogar auf einen Papst. Zu Konzilszeiten fand er auf der Flucht Obdach beim Pfarrer. Und als Dank für die Gastfreundschaft und Bewirtung mit gebackenen Groppen, kleinen Raubfischen, soll er erlaubt haben, dass die Ermatinger Fasnacht feiern: Am Sonntag Laetare, drei Wochen vor Ostern – also mitten in der Fastenzeit.

Seine Majestät, der Gropp

Mittelpunkt des Festumzugs ist ein nachgebildeter Riesenfisch aus Pappmaché, der Gropp, auf dem die Kindergartenkinder im Wechsel reiten dürfen. Auch Themenwägen mit Schilf und Vögeln, mit dicken Fröschen, mit Fischern und mobilen Fischküchen ziehen mit: Wer von den Zuschauern Glück hat, bekommt einen Sack mit Zanderknusperli gereicht. Begleitet wird der Zug von etlichen Guggenmusiken, die für schräge Musik und gute Laune sorgen. Anschliessend trifft man sich am Bahnhofplatz oder in einer der gut geführten Beizen, um weiterzufeiern.